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Lobenswerte Entscheidung der Chamer Stadtwerke

Großes Lob spricht ÖDP-Stadtrat Florian Gruber den Stadtwerken für ihre jüngste Entscheidung aus, weiterhin den Strom für PV-Anlagen, die nun nach 20 Jahren Laufzeit aus der EEG-Förderung fallen, abzunehmen.

„Die Stadtwerke sind zwar nun rechtlich nicht mehr verpflichtet, den in Cham produzierten Ökostrom abzunehmen, aber alles andere wäre ein falsches Signal hinsichtlich der zeitlich nicht mehr aufschiebbaren Energiewende gewesen“, so der Chamer Politiker. Dass es durchaus nicht so rund laufen kann, weiß ÖDP-Kreisvorsitzender Dr. Stefan Scheingraber zu berichten: „In 14 bayerischen Städten, darunter auch Regensburg, Weiden und Straubing laufen derzeit kommunale Anträge der ÖDP,  letztlich mit den Forderungen, die die Chamer Stadtwerke anerkennenswerter Weise von sich aus schon umgesetzt haben. Wir haben das Chamer Vorgehen deshalb auch bayernweit publik gemacht!“.  Durch ihre Initiative erhofft sich die ÖDP, mit einer „Bewegung von unten“ Bundesminister Altmaier zu drängen, endlich Klarheit für die Solarbranche zu schaffen und eine Regelung bundesweit voranzubringen. Auch aus den Reihen der Kreisratskollegen hat Dr. Scheingraber schon gehört, dass in anderen Gemeinden Anlagenbetreiber überlegen, ihre Anlagen abzubauen. Zwar seien die Anlagen bereits abgeschrieben, aber auch der weitere Betrieb ist mit Unkosten verbunden, die gedeckt werden müssen. Dennoch gibt es nichts kostengünstigeres und umweltverträglicheres, als eigenen Ökostrom selbst zu produzieren.Es bleibt zu hoffen, dass von Cham ein Signal ausgeht, welches viele weitere Haushalte oder Unternehmen motiviert, eigenen PV-Strom zu produzieren.

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