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Aus zwei mach eins

Sie haben sich verständigt: Bundesumweltministerin Schulze und Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner haben einen gemeinsamen Gesetzentwurf für mehr Insektenschutz in Deutschland eingebracht. Mich interessiert hier nicht die Qualität dieses Vorhabens. Ich frage mich, warum es immer noch diese zwei getrennt voneinander arbeitenden Ministerien braucht.

Bei öffentlichen Debatten hört man in der Regel von Landwirtschaftsvertretern, dass die Landwirte am engsten mit der Natur verbunden seien, von ihr leben und deshalb so etwas wie die geborenen Natur- und Umweltschützer seien. Umweltschutzfachleute sagen gerne, dass es ohne aktive Beteiligung der Landwirte keine Fortschritte in Artenschutz, Bodenschutz, Klimaschutz, Tierschutz und Gewässerschutz geben könne. Man sitze im gleichen Boot bzw. auf dem gleichen Traktor... Da ist ja wirklich was dran - wer wollte das bestreiten. Deshalb freue ich mich auf künftige Zeiten, in denen es diese zwei Ministerien nicht mehr gibt. Stattdessen würden dann in einem einzigen "Ministerium für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, Ernährung und Landespflege" richtig gute Gesetzentwürfe erarbeitet.

Träumen darf man ja...


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