21.09.2017

Mensch und Umwelt vor Profit - Für eine gesunde und gerechte Zukunft

ÖDP Spitzenkandidatin und AbL-Vorsitzende Edith Lirsch in Egling

Egling -Der Mensch muss endlich vor Profit gehen!" Darin waren sich die 30 Besucher mit Edith Lirsch, Spitzenkandidatin der ÖDP und Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), in Egling einig. "Unser Wasser, unsere Böden werden durch Gifte wie Glyphosat zerstört!"

Im Gasthof Oberhauser machte die Bäuerin aus Triftern in Niederbayern klar, dass die von der Ökologisch-Demokratischen Partei verfochtene Gemeinwohl-Wirtschaft allen Menschen dient. Wenn Wirtschaft fair und nachhaltig betrieben wird, können Kinder, Erwachsene und Rentner gut und gesund leben. Aber auch Natur und Umwelt werden von der Ausbeutung befreit: "Die Lebensqualität aller ist wichtiger als der Profit weniger!" so Edith Lirsch.
Ungeheuerlich sei, dass der CSU- Landwirtschaftsminister Glyphosat und andere Gifte in der Landwirtschaft trotz massiver Proteste nicht verbietet. Weiter müsse auch gegen die menschenverachtenden Handelsabkommen wie CETA, TTIP, TiSA und JEFTA gekämpft werden. Seit ihrer Gründung fordert die ÖDP das Verbot von Firmenspenden an Parteien. Die Skandale der CSU und SPD zeigen die fatalen Folgen einer gekauften Politik.

In der Diskussion schilderten Teilnehmer, wie sie als Bauern "ausgehungert" werden und dem zügellosen sogenannten "freien Markt" geopfert werden. Dieser produziert zudem keine Qualität sondern nur noch billige, ungesunde Massenware. Sorgen machten sich die Bürger auch um die Zukunft der Arbeit aufgrund zunehmender Automatisierung.
Edith Lirsch knüpfte an das Programm der ÖDP für den Bundestag an, in dem Wirtschaft für das Gemeinwohl gefordert wird. Vor allem müssen endlich die Ressourcen wie Boden, Wasser und Luft nachhaltig geschont werden. "Wachstum ohne Grenzen ist fatal für uns alle!"

Kategorie: Landwirtschaft